Dienstag, 24. November 2009
Abenteuer Straßenverkehr
Heute Morgen gab es ein kleines Durcheinander an der Ampel. Erst stand ein Auto im Weg (Stau vor einer nahegelegenen Baustellenampel), dessen Fahrer mich ratlos anschaute, als ich losrollte. Aber dann fuhr er im letzten Moment doch noch ein paar Meter weiter. Auf der anderen Straßenseite wartete dann schon die nächste Überraschung. Ein Mädchen kam mir mit seinem Fahrrad relativ zügig auf „meiner“ Seite des Wegs entgegen, obwohl links neben mir bestimmt noch drei Meter Platz waren (breiter Rad- und Fußweg). So mussten wir also beide bremsen und kamen dann direkt voreinander zum Stehen. Solche Situationen hinterlassen bei mir immer ein unangenehmes Gefühl, obwohl ja eigentlich die anderen den Fehler gemacht haben.
Stichwörter:
ampel,
straßenverkehr
Montag, 26. Oktober 2009
Zukunftsmusik
Mittlerweile bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich nicht lohnt, meinen Rahmen neu lackieren zu lassen. Da er bereits pulverbeschichtet ist, müsste er zuvor chemisch entlackt werden, und das ist sowohl aus gesundheitlicher als auch aus ökologischer Sicht eine ziemliche Sauerei. Ich werde mir also wohl eher ein neues Rad oder einen neuen Rahmen kaufen, falls mein aktueller Rahmen mal altersschwach werden sollte (oder ich vorher von einem unerwarteten Geldsegen beglückt werde). Auf den nächsten Rahmen werde ich definitiv besser aufpassen, denn meinem aktuellen hat wohl vor allem das Streusalz zu schaffen gemacht.
Samstag, 24. Oktober 2009
Das nächste Opfer
Am Donnerstag ist wieder jemand auf unseren lebensgefährlichen Radstreifen verunglückt. Die junge Radfahrerin (30) ließ sich anscheinend dazu verleiten, direkt neben einem Lkw zu fahren. Als der schwere Dreiachs-Kipper nach rechts abbog, wurde sie überrollt. Nach dem letzten Zeitungsbericht schwebt sie in Lebensgefahr.
Ich sehe hier meine Meinung bestätigt, dass mit nur einem Fahrer besetzte Lkws und gedankenlos auf die Straße gepinselte Radstreifen in der Innenstadt nichts zu suchen haben.
Nachtrag:
Da die Zeitung sich ausschweigt, scheint die Frau den Unfall überlebt zu haben.
Ich sehe hier meine Meinung bestätigt, dass mit nur einem Fahrer besetzte Lkws und gedankenlos auf die Straße gepinselte Radstreifen in der Innenstadt nichts zu suchen haben.
Nachtrag:
Da die Zeitung sich ausschweigt, scheint die Frau den Unfall überlebt zu haben.
Stichwörter:
radstreifen,
unfall
Freitag, 16. Oktober 2009
Unfall und Fahrradkontrollen
Bei uns kontrolliert die Polizei zur Zeit besonders Radfahrer, was auch in einem aktuellen Unfallbericht in der Zeitung wieder erwähnt wird. Eine junge Radfahrerin hatte sich schwere Verletzungen zugezogen, weil sie auf der falschen Straßenseite auf dem Gehweg unterwegs war und dabei an einer Einmündung von einer Autofahrerin übersehen wurde, so dass sie über die Motorhaube flog. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass die Radfahrerin sich falsch verhalten hat. Das finde ich auch gut so. Etwas seltsam mutet allerdings der letzte Satz des Artikels an, in dem es heißt, zur Vermeidung „solcher Unfälle“ kontrolliere die Polizei derzeit „gezielt den Fahrradverkehr“. Was soll das denn heißen? Hier wird mal wieder der Eindruck erweckt, das Blech des Autos sei wichtiger als ein Menschenleben. Die Radfahrerin hat doch durch ihr Verhalten sich selbst verletzt und nicht jemand anderen. Radfahrer sind keineswegs die Bösewichte des Straßenverkehrs. Aus zahlreichen Statistiken geht hervor, dass die Autofahrer immer noch Unfallverursacher Nr. 1 sind und die Hauptschuld am Tod von jährlich rund 4500 Menschen tragen. Eine derartig voreingenommene Berichterstattung kann ich daher nicht gutheißen.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Plattfuß
Als ich heute Abend noch kurz was einkaufen wollte, musste ich leider feststellen, dass der Hinterreifen mal wieder die Luft abgelassen hatte. Da ich morgen früh zur Arbeit kommen will, habe ich den Reifen sogleich geflickt und dabei auch einen kleinen Glassplitter aus dem Mantel gezogen. Wie es der Zufall wollte, befand sich das Loch in unmittelbarer Nähe zum letzten Flicken, so dass die beiden Flicken sich jetzt überlappen.
Stichwörter:
laufräder
Samstag, 10. Oktober 2009
Kleine Reparatur
Habe heute die Beleuchtung wieder auf Vordermann gebracht. Der Scheinwerfer hat einen längeren Halter bekommen, damit die Schalt- und Bremszüge nicht mehr so im Weg sind, und die Kabel und Steckverbindungen sind jetzt auch wieder in Ordnung.
Im Fachhandel hatte ich dafür außer dem Halter auch zehn Kabelschuhe und ein Stück Schrumpfschlauch gekauft.
Preis: 5 €
Im Fachhandel hatte ich dafür außer dem Halter auch zehn Kabelschuhe und ein Stück Schrumpfschlauch gekauft.
Preis: 5 €
Stichwörter:
beleuchtung,
kosten,
neue teile
Freitag, 2. Oktober 2009
Trauriger Ernst
Mit Entsetzen habe ich einen Leserbrief in unserer Tageszeitung gelesen, auf den mich ein Arbeitskollege aufmerksam gemacht hatte. Dort fordert jemand, die Fußgängerzonen wieder für den Autoverkehr zu öffnen, um die Händler in der Innenstadt vor der Konkurrenz „auf der grünen Wiese“ zu schützen. Der Verfasser schreibt, die „zunehmende Motorisierung der Haushalte“ habe eine „Mobilitätswelle“ zur Folge. Niemand wolle heutzutage „schwere Taschen durch die Innenstadt schleppen“, wenn es auch „bequemere“ Möglichkeiten gebe.
Wie kann man nur zu derart seltsamen Ansichten gelangen? Wollen wir denn dem Auto wirklich alles unterordnen? Soll man jetzt nicht mal mehr in der Fußgängerzone seine Ruhe haben? Sind wir wirklich so träge und faul, dass wir selbst in der Innenstadt nicht mehr zurechtkommen, ohne eine Tonne Stahl zu bewegen? Diese Art der „freiwilligen Behinderung“ und ökologischen Kurzsichtigkeit geht mir wirklich auf die Nerven. Ich hatte noch nie ein Auto und war trotzdem stets mobil genug.
Nicht weniger schlimm fand ich einen Kommentar in einer Autozeitung, in die ich auf der Arbeit bedauernswerterweise einen Blick geworfen hatte. Dort ließ sich eine Journalistin über die vielen Autobahnbaustellen aus und beklagte unter anderem den „gigantischen volkswirtschaftlichen Schaden“, den das stundenlange Herumstehen im Stau zur Folge habe. Leider war der Artikel ernstgemeint. Ich bin eher der Ansicht, dass es die Autos selbst sind, die einen noch viel größeren volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, aber mit so einer Meinung ist man heutzutage wohl in der Minderheit.
Wie kann man nur zu derart seltsamen Ansichten gelangen? Wollen wir denn dem Auto wirklich alles unterordnen? Soll man jetzt nicht mal mehr in der Fußgängerzone seine Ruhe haben? Sind wir wirklich so träge und faul, dass wir selbst in der Innenstadt nicht mehr zurechtkommen, ohne eine Tonne Stahl zu bewegen? Diese Art der „freiwilligen Behinderung“ und ökologischen Kurzsichtigkeit geht mir wirklich auf die Nerven. Ich hatte noch nie ein Auto und war trotzdem stets mobil genug.
Nicht weniger schlimm fand ich einen Kommentar in einer Autozeitung, in die ich auf der Arbeit bedauernswerterweise einen Blick geworfen hatte. Dort ließ sich eine Journalistin über die vielen Autobahnbaustellen aus und beklagte unter anderem den „gigantischen volkswirtschaftlichen Schaden“, den das stundenlange Herumstehen im Stau zur Folge habe. Leider war der Artikel ernstgemeint. Ich bin eher der Ansicht, dass es die Autos selbst sind, die einen noch viel größeren volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, aber mit so einer Meinung ist man heutzutage wohl in der Minderheit.
Stichwörter:
autowahn,
leben ohne auto
Mittwoch, 30. September 2009
Abenteuer Straßenverkehr
Heute hat mal wieder jemand an der Ampel den Versuch gemacht, mich zu überfahren. Statt zu bremsen, beschleunigte er auf geschätzte 70 km/h und bretterte bei Dunkelrot über die Haltelinie. Er wurde dadurch so schnell, dass er unmittelbar hinter der Ampel wieder abbremsen musste, um nicht auf seinen Vordermann aufzufahren, der übrigens ebenfalls schon bei Rot gefahren war. Hat jemand einen Tipp, was man gegen solche Idioten tun kann, außer mit Tomaten oder rohen Eiern zu werfen? Die Autonummer zu erkennen, ist ja kein Problem, doch für eine Verurteilung braucht man leider auch die Identität des Fahrers und einen Zeugen.
Stichwörter:
ampel,
fahren ohne verstand,
straßenverkehr
Montag, 28. September 2009
Lesenswerter Artikel
Zum katastrophalen Ausgang der gestrigen Bundestagswahl empfehle ich allen, die etwas Zeit übrig haben, folgenden Artikel:
„Es ist alles so gekommen, wie es zu erwarten war, nur noch schlimmer.“
„Es ist alles so gekommen, wie es zu erwarten war, nur noch schlimmer.“
Stichwörter:
politik,
themenwechsel
Sonntag, 27. September 2009
Lustiges Erlebnis bei der Wahl
Als mündiger Bürger und Freund der Demokratie habe ich mich natürlich heute auch an der Wahl zum Deutschen Bundestag beteiligt. Vor der Eingangstür habe ich dabei einen lustigen Dialog mitbekommen. Ein Kind fragte seine Mutter: „Ist das hier ein Zirkus, Mama?“ Darauf die Mutter: „Nein, aber so was Ähnliches. Wenn du dir das heute Abend um sieben anguckst, das ist ein Zirkus.“
:-)
:-)
Stichwörter:
politik,
themenwechsel
Samstag, 26. September 2009
Neue Ersatzteile
Auch wenn ein echter Regentest noch aussteht, bin ich mit den neuen Bremsbelägen bisher sehr zufrieden. Daher habe ich mir schon mal zwei weitere Paare auf Vorrat gekauft.
Preis: 22,50 € (Internet)
Preis: 22,50 € (Internet)
Dienstag, 22. September 2009
Abenteuer Straßenverkehr
Als ich kürzlich den Parkplatz in der Nähe der Schule passierte, bekam ich mit, wie sich ein genervter Autofahrer über einen anderen aufregte. Jemand war auf den Parkplatz gefahren, um „nur eben schnell“ sein Kind rauszulassen, und hatte dabei mitten auf dem Platz angehalten, statt in eine der im Überfluss vorhandenen Parkbuchten zu rollen. Dadurch fühlte sich jemand anders behindert, der anscheinend sein Kind bereits ausgeladen hatte und gerade ausparken wollte. Er stieg aus, stellte sich empört vor das andere Auto, breitete die Arme aus und rief etwas ähnliches wie: „Hier ist noch sooo viel frei!“
So läuft es eben in unserer kurzsichtigen Welt – man kauft sich ein Auto, um schnell voranzukommen und mobil zu sein, doch letztendlich schadet man damit nur seiner Umwelt und auch seiner Gesundheit, weil man dauernd von anderen Autofahrern „behindert“ wird, über die man sich dann aufregen muss.
So läuft es eben in unserer kurzsichtigen Welt – man kauft sich ein Auto, um schnell voranzukommen und mobil zu sein, doch letztendlich schadet man damit nur seiner Umwelt und auch seiner Gesundheit, weil man dauernd von anderen Autofahrern „behindert“ wird, über die man sich dann aufregen muss.
Stichwörter:
autowahn,
straßenverkehr
Samstag, 19. September 2009
Austausch von Verschleißteilen
Heute habe ich den hinteren Schaltzug samt Hülle gewechselt, da er mal wieder direkt im Schalthebel gerissen war. Da scheint sich eine scharfe Kante oder etwas ähnliches zu befinden. Vielleicht sollte man den Schalthebel mal ersetzen, dazu habe ich aber im Moment keine Lust. :-)
Stichwörter:
schaltung,
verschleiß
Mittwoch, 16. September 2009
Geisterradler angefahren
Bei dem kürzlich erwähnten Unfall war tatsächlich ein Radfahrer das Opfer – meiner Meinung nach aber leider zum großen Teil selbstverschuldet. Ein 54-jähriger Radler war auf der falschen Straßenseite auf dem Radweg der vierspurigen Straße gefahren. An der Baumarktausfahrt wurde er von einem Auto erfasst. Er erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Natürlich hätte der Autofahrer auch nach rechts schauen müssen. Dennoch muss man als Radfahrer mit solchen Konsequenzen rechnen, wenn man sich nicht an einfachste Verkehrsregeln hält.
Sonntag, 13. September 2009
Abenteuer Straßenverkehr
Offensichtlich ist das Spiel „Ich fahre mit meinem Auto in die Innenstadt, um meine Umwelt zu belästigen, keinen Parkplatz zu finden und schließlich ohne Sinn und Verstand einem verpassten Termin hinterherzujagen“ bei einigen Menschen sehr beliebt. Mit zwei Vertretern dieser Gattung hatte ich gestern das Vergnügen. Ein offensichtlich gutbetuchtes Ehepaar wartete in einem nicht gerade billigen Sportwagen an einer Ampel. Als ich auf dem Radstreifen vorbeirollen wollte, riss die Frau die Beifahrertür auf, stolperte hektisch heraus, knallte die Tür wieder zu und rannte direkt vor mir auf dem Radstreifen weiter, um an der mittlerweile grün gewordenen Ampel die Straße zu überqueren. Dass sie den gesamten Überweg über die vierspurige Straße auf der exklusiv für Radfahrer angelegten Spur zurücklegte, obwohl sich ungefähr vier Meter weiter rechts ein Fußgängerüberweg befindet, störte sie offenbar wenig. Auch für die Tatsache, dass die entsprechende Ampel kein Fußgängersymbol, sondern nur ein Fahrrad zeigte, schien sie kein Interesse zu haben. So überquerte ich die Straße also im Bummeltempo, während eine hektische Dame auf relativ lauten Absätzen vor mir herrannte. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite setzte sie diese Art der sportlichen Betätigung fort, und zwar mitten auf der Fahrbahn der hier beginnenden Seitenstraße (eine enge Einbahnstraße). Das war mir dann doch etwas zu bunt, so dass ich mir durch lautes Klingeln freie Bahn schaffte.
Stichwörter:
straßenverkehr
Samstag, 12. September 2009
Noch ein Unfall?
Heute Vormittag habe ich an der Parkplatzausfahrt eines Baumarktes mehrere Einsatzfahrzeuge und eine Kreidemarkierung passiert. Auf der Fahrbahn standen ein Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und ein Polizeiwagen. Ein weiterer Rettungswagen auf Alarmfahrt war mir kurz vorher bereits entgegengekommen. An dieser Stelle rollen häufig Fahrzeuge auf den Radweg. Möglicherweise wurde hier ein Fußgänger oder Radfahrer angefahren. Genaueres kann ich aber erst berichten, wenn ein entsprechender Artikel in der Zeitung auftauchen sollte.
Dienstag, 1. September 2009
Noch ein Unfall
Ein Bekannter von mir ist heute auf dem Radweg gegen eine Autotür gefahren. Er hat sich dabei eine Wunde unterhalb des Halses zugezogen, die genäht werden musste. So schnell kann man sich also verletzen, wenn man keinen ausreichenden Abstand zu parkenden Autos einhält. Natürlich ist hier vor allem die gedankenlose Verkehrsplanung schuld. Trotzdem kann man derartige Vorfälle vermeiden, wenn man Radfahrer von Anfang an zu einer sicheren Fahrweise erzieht, die das Einhalten notwendiger Abstände einschließt und dazu führt, dass der Radfahrer ein Gespür für die im Verkehrsalltag verborgenen Gefahren bekommt. Dadurch könnte man sehr viel mehr erreichen als durch das leider häufige Verweisen auf den Fahrradhelm. Ein Helm kann in seltenen Fällen die Unfallfolgen lindern, jedoch niemals einen Unfall verhindern.
Für des Englischen mächtige Leser ist in diesem Zusammenhang auch die Seite Bicycle Safe sehr interessant.
Für des Englischen mächtige Leser ist in diesem Zusammenhang auch die Seite Bicycle Safe sehr interessant.
Sonntag, 30. August 2009
Bemitleidenswerter Autofahrer
Heute beschwert sich ein Leser in einem der kostenlosen „Käseblätter“, die einem sonntags ins Haus flattern, über das Fehlen einer grünen Welle in unserer Stadt. Er nennt als Beispiel mehrere Strecken, auf denen man mit dem Auto an nahezu jeder Ampel halten müsse, und schließt mit der Behauptung, es sei eine Frechheit, dem „Bürger/Autofahrer“ so etwas zuzumuten. Zitat des armen Mannes: „Warum muss man sich als Bürger/Autofahrer und Steuerzahler so etwas gefallen lassen?“
Ja, warum wohl? Vielleicht weil nicht alle Bürger Autofahrer sind? Und weil es außer Autofahrern auch noch andere Verkehrsteilnehmer gibt? Und was hat das mit Steuern zu tun? Andere Bürger möchten auch vorankommen und zahlen ebenfalls Steuern – das heißt doch nicht, dass man ein Vorrecht auf Vorfahrt und Luftverpestung hat. Viel logischer als das Gejammer in einem Leserbrief wäre der Verzicht aufs Auto, um zur Abwechslung mal schnell voranzukommen und gleichzeitig die Stadt für alle lebenswerter zu machen.
Aber vielleicht sollte man doch etwas Mitgefühl haben. Dieser Mann hat sich immerhin für viel Geld ein großes, lautes und stinkendes Fahrzeug gekauft und zahlt dafür auch weiterhin viel Unterhalt, um auf Kosten seiner Mitmenschen und unserer Umwelt von einer zum großen Teil eingebildeten Mobilität zu profitieren – und die bösen, bösen Ampeln lassen ihn trotzdem nicht durch. Das ist wirklich zum Verzweifeln.
Ja, warum wohl? Vielleicht weil nicht alle Bürger Autofahrer sind? Und weil es außer Autofahrern auch noch andere Verkehrsteilnehmer gibt? Und was hat das mit Steuern zu tun? Andere Bürger möchten auch vorankommen und zahlen ebenfalls Steuern – das heißt doch nicht, dass man ein Vorrecht auf Vorfahrt und Luftverpestung hat. Viel logischer als das Gejammer in einem Leserbrief wäre der Verzicht aufs Auto, um zur Abwechslung mal schnell voranzukommen und gleichzeitig die Stadt für alle lebenswerter zu machen.
Aber vielleicht sollte man doch etwas Mitgefühl haben. Dieser Mann hat sich immerhin für viel Geld ein großes, lautes und stinkendes Fahrzeug gekauft und zahlt dafür auch weiterhin viel Unterhalt, um auf Kosten seiner Mitmenschen und unserer Umwelt von einer zum großen Teil eingebildeten Mobilität zu profitieren – und die bösen, bösen Ampeln lassen ihn trotzdem nicht durch. Das ist wirklich zum Verzweifeln.
Stichwörter:
autowahn,
leben ohne auto
Abonnieren
Posts (Atom)

